Was bedeutet Organisationsaufstellung?
Bei der Organisationsaufstellung handelt es sich um eine spezielle Form der systemischen Strukturaufstellung. Es werden dabei Teams, Abteilungen, Oranisationen oder Märkte als Form von Systemen aufgestellt. Man unterscheidet dabei zwischen:
- Teamaufstellungen: Die einzelnen Repäsentanten, das sind Stellvertreter während der systemischen Arbeit, stehen für konkrete Menschen.
- Subsytem- Aufstellungen: Die Repräsentanten stehen bei dieser abstrakten Form symbolhaft für ein komplettes System, unter- oder übergeordenete Systeme oder Dinge.
- Mischformen
Zunächst wird das Thema mit dem Auftraggeber abgeklärt. Die Auswahl der Elemente und die Leitung dieser systemischen Strukturaufstellung erfordert eine hohe fachliche Kompetenz des Aufstellungsleiters. Die relevanten Teile des Systems werden bei der Aufstellung in Beziehung zueinander gebracht und Systemdynamiken in dem sogenannten morphogenetischen Feld aufgezeigt. Bei der systemischen Betrachung eines Teams unterscheidet man 3 Systemprinzipien:

- Bindung: Zugehörigkeit und Loyalität zum System, aber auch zu nicht gewürdigten oder zu unrecht ausgeschlossenen Personen.
- Ordnung: Rangfolge innerhalb des Systems. Zugehörigkeitsdauer und Unersetzlichkeit bestimmen die Rechte und Pflichten des Einzelnen innerhalb des Systems.
- Ausgleich: Der Beitrag des Einzelnen im Sinn von Geben und Nehmen. Das betrifft Dinge wie Arbeit, Lohn, Wertschätzung, Ziele und Vision.
Durch Umstellungen während der Aufstellung kann man herauszufinden, auf welche Art und Weise das Thema zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst werden kann.

